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29.08.2017 08:54 Alter: 54 days
Rubrik: Mittelstufe, Anlässe

P4 Waldexkursion


Am 23. August verbrachten wir einen spannenden und lehrreichen Morgen im Zeininger Wald.

Der Förster, Herr Jakober, führte uns durch seinen Arbeitsplatz in der Natur und hatte viel Interessantes zu erzählen.

Zunächst stellte er uns sich und seinen Beruf, seine Aufgaben als Förster und sein Team vor.

Dann zeigte er uns bereits am Treffpunkt, dass viele Eschen von einem bestimmten Pilz befallen sind und der Baum dadurch irgendwann abstirbt. Dadurch wird er brüchig und zu einer Gefahr für die Menschen und muss gefällt werden. Je mehr Eschen betroffen sind, desto schwieriger wird es, Eschen nachzupflanzen und somit wäre ein wichtiger Laubbaum und damit verbunden ein wichtiger Holzlieferant gefährdet. Macht doch eigentlich robuste und für den Möbelbau gern gesehene Esche ca. 15% des Zeininger Forstes aus.

Auf unserem Weg durch den Wald kamen wir u.a. an Rottannenstämmen vorbei, die bereits stark vom Borkenkäfer befallen waren und die von anderen Kleinstlebewesen bewohnt wurden. Wir hatten grosse Freude daran, die Rindenstücke mit den darin befindlichen Larven und Eier, sowie den Frassgängen genau unter die Lupe zu nehmen. Herr Jakober beantwortete geduldig unsere vielen Fragen.

Ausserdem sahen wir einen Totholzstamm, der im Wald stand, an dem man eine Spechthöhle erkennen konnte.

Herr Jakober erzählte uns, dass es im Zeininger Forst v.a. Schwarzspechte gibt.

Nach einem guten Stück Fussweg, durften wir inmitten des Waldes auf einem Weg unser Znüni essen. An der frischen guten Waldluft schmeckt es gleich doppelt so gut.

Frisch gestärkt stapften wir querfeldein weiter. Das machte Spass.

Weiter abseits der Wege kann man noch viel mehr entdecken. So zeigte uns Herr Jakober Schlammkulen im Wald, die gerne von Wildschweinen zum sich darin Wälzen und Baden benutzt werden.

Als Highlight durften wir zum Abschluss bei einer Baumfällung dabei sein.

Das hat ganz schön laut gekracht.

Am Mittag waren wir dann wieder im Dorf zurück und wanderten zufrieden und mit etlichen Holzstücken, Ästen, Früchten u.Ä. nach Hause. Es war ein toller Tag.


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