Abschied

Pasqual Neuweiler hat allen Schüler/innen und Lehrpersonen den Trennungsschmerz mit der gigantischen Torte, die ihm Nadja Kirchmair gebacken und gebaut hat, versüsst. Wir wünschen ihm für seinen «take off» alles Gute.

Weiterbildung im Team 20. Januar 2012

Differenzierung im Bereich Sprache vom Kindergarten bis in die Oberstufe

Die Lehrpersonen aller Stufen setzten sich mit den vielfältigen Möglichkeiten zum motivierenden Unterrichten unserer Sprache auseinander.

Wie gelingt es uns, das Interesse an den Wörtern, das am Schulanfang so gross ist, zu erhalten? Wie können wir den Dialog, der von Geburt an lebensnotwendig ist, altersgerecht auf jeder Stufe fortführen? Wie ermöglichen wir viele kooperierende Situationen im Schulalltag, um diese vertiefenden Lernmomente geschickt zu nutzen?

Aus dem reichhaltigen Menü der beiden schwerbepackten Kursleiterinnen  galt es zu wählen. Sie servierten viele Ideen zu Formen der Leseförderung wie zur Entwicklung von Textfähigkeit und Schriftfertigkeiten im Verlauf der Schulzeit.

Ein Film zu Kooperativen Lernformen veranschaulichte die Umsetzung im schulischen Alltag und regte zum eigenen Anwenden an.

Die verschiedenen Bücherkisten wurden mit Vergnügen ausgepackt, die Bücher durchstöbert und weiter empfohlen. Alle Lehrpersonen konnten profitieren von erprobten Hinweisen zu unterschiedlichen Materialien der Sprachlehrmittel.

Als Dessert kamen wir in den Genuss einer sehr abwechslungsreichen Menükarte von Kinder- und Jugendbüchern aus verschiedenen Sparten, die uns auf Wunsch vorgestellt wurden.

Unter den Lehrpersonen scheint ein Bücherfieber ausgebrochen zu sein, das sie hoffentlich auf die Schüler zu übertragen wissen.

Marianne Odink

«corporate identity»

Die Hausmeister/innen stylen ihr eigenes Reich vorbildlich.

Weiterbildung im Team 24./25. November 2011

Lieben es Lehrer, sich in Szene zu setzten?

Bei einer Umfrage zu Beginn der beiden ersten Halbtage mit Theaterpädagoge Roger Lille im Rahmen der schulinternen Weiterbildung kam klar zum Ausdruck, dass die meisten gerne den «grossen Auftritt» meiden. Viel lieber sehen sie sich hinter oder vor der  Bühne.

Dennoch oder gerade trotzdem – der Fachmann und Professor an der Fachhochschule Nordwestschweiz, Roger Lille, lockte das Team gekonnt mit spielerischen Übungen aus der Reserve. An den beiden Halbtagen wurde manches Mal gelacht, vieles ausprobiert und mit Hilfe von Körper, Atem und Sprache experimentiert. Die Übungen gaben Anregungen für den Sprachunterricht auf den verschiedenen Schulstufen, insbesondere das Arbeiten mit Texten.

Den dritten Halbtag gestaltete Herr Rolf Mohn von der polizeilichen Beratungsstelle in Aarau. Er orientierte über die rechtlichen Voraussetzungen und Verantwortungen im Umgang mit elektronischen Medien an einer Schule. 

Susanna Widmer-Bohli

Team-Anlass 7. September 2011

Einmaleins auf einem Bein
Lernprozesse gelingen im Paarlauf von Intellekt und Körper besser

Im Falle der Solothurner Schule, die wir als Team besuchten, führte nicht der theoretische Überbau, sondern die praktische Erfahrung zum bewegten Unterricht. Ende der neunziger Jahre übte Eduard Buser mit seiner Klasse das Mundharmonikaspiel und forderte sie auf, während des Spiels im Schulzimmer umherzugehen. Buser merkte, wie problemlos die Kinder Spielen und Gehen verbanden, wie leicht es ihnen fiel, gleichzeitig Abstand zu halten, sich einen Weg zu bahnen und die Melodie zu memorieren. Wenig später kaufte er schwarzes Isolierband, klebte es auf den Boden, schaffte Jongliermaterial, leere Kabelrollen und Pedalos an und schleppte - unter argwöhnischer Beobachtung einiger Kollegen - einen sechs Meter langen Balancierbalken ins Schulzimmer. Seine Methode hat mittlerweile viele Nachahmer gefunden, wo das bewegte Lernen offizieller Bestandteil der Unterrichtspraxis ist.
Auch die Lehrer/innen der Schule Zeiningen liessen sich überzeugen und begeistern.

Weiterbildung im Team August 2011

Am 4. und 5. August traf sich das Team der Schule Zeiningen zur alljährlichen Weiterbildung am Ende der Sommerferien.

Am ersten Weiterbildungstag entwickelten die Lehrpersonen zusammen mit Serena Dobmann, die seit Jahren in der Elternbildung tätig ist, das Modell Schule mit Eltern in Zeiningen weiter. Nach den Sommerferien werden die Eltern, deren Kinder in Zeiningen die Schule besuchen, genauer darüber informiert.

Tags darauf fand das Kursprogramm mit Marianne Schneitter zur Thematik „Basisschrift“ statt. Die Basisschrift ist eine einfache, klare Schrift. Die Buchstabenformen bleiben über alle Schuljahre gleich. Kinder, die schreiben lernen, brauchen am Anfang aufrechte, einzeln stehende Buchstaben. Die Grossbuchstaben haben einfache Formen und bleiben auch in der zusammenhängend geschriebenen Schrift gleich. Die kursive Schrift, verbunden geschrieben, entwickelt sich zur persönlichen, unverwechselbaren Handschrift. Neben dem theoretischen Aspekt, bekamen die Lehrerinnen und Lehrer die Möglichkeit, selbst die Basisschrift zu erproben. Nach den Sommerferien wird die Unterstufe mit der Basisschrift beginnen.

Am Nachmittag fand die erste Teamsitzung statt.

Schulabschluss

Wir wünschen den Jugendlichen alles Gute – dass sie 'ihre Kraft' auch voll zum Einsatz bringen!

Weiterbildung im Team April 2011

Am 26. und 27. April trafen sich die Lehrerinnen und Lehrer der Schule Zeiningen zu einer internen Weiterbildung. Die Themen waren:

Zusammenarbeit’ und ’Evaluation der neuen Promotionsverordnung’.

Am Dienstag widmeten sich die Lehrpersonen unter dem übergeordneten Thema ’Qualitäts-Management’ – kontinuierlich erarbeitet sich die Schule Grundlagen und Teilaspekte dazu – der Teambildung. Armin Schmucki, Organisationsberatung FHNW, stellte die wichtigsten Aspekte eines Teams vor: Was ist ein Team, welche Verbindlichkeiten gelten, wie gestaltet sich Kooperation, welche Fähigkeiten gilt es zu entwickeln, damit die Zusammenarbeit gefördert und vertieft werden kann. Anschliessend arbeiteten die Lehrerinnen und Lehrer in Gruppen und analysierten ihr eigenes Team.

Um eine gute, stufenübergreifende Zusammenarbeit sicher zu stellen, müssen klare Absprachen bezüglich des Lernstoffs der Schülerinnen und Schüler getroffen werden. So erstellten in einem zweiten Teil die Lehrpersonen einen Katalog mit Lernzielen der einzelnen Stufen, sodass erfolgreiche Stufenwechsel der Kinder garantiert werden können.

Diese Arbeit an der Schulqualität wird fortgesetzt; die einzelnen Bausteine bilden zunehmend ein Ganzes und werden in einem ’Qualitäts-Handbuch’ festgehalten.

Die Lehrpersonen der Oberstufe arbeiteten zudem an weiteren oberstufenspezifischen Themenschwerpunkten:

Zum einen wurde das Formular „Vorbereitung für das schulische Standortgespräch“, welches die Klassenlehrpersonen erstmals als Grundlage für die Beurteilungsgespräche zum Semesterwechsel anlässlich der Zwischenberichte verwendeten noch konkreter an die Bedürfnisse der Oberstufe angepasst. Als Vorlage diente das Papier der Bildungsdirektion des Kantons Zürich.

Zum anderen setzten sich die Lehrkräfte mit dem bevorstehenden „Check 8“ auseinander. Das Stellwerk 8 wird dieses Schuljahr zum ersten Mal in der 3. Sek. durchgeführt. Dies stellt sowohl Schülerinnen und Schüler, als auch die Lehrpersonen vor eine neue Herausforderung und es gilt herauszuarbeiten, wie man die Jugendlichen am besten auf diese Aufgabe vorbereiten kann und welche strukturellen Umgebungen zur Verfügung stehen müssen, um einen möglichst reibungslosen Ablauf gewährleisten zu können.

In einem weiteren Teil beschlossen die Klassenlehrpersonen der 3. und 4. Sek., zukünftig im 9. Schuljahr eine so genannte Abschlussarbeit einzuführen, wobei es darum geht, dass sich die Schülerinnen und Schüler der letzten Klassenstufe mit einem weitgehend selbst gewählten Thema projektartig auseinander setzen. Sie werden überwiegend selbstständig arbeiten; die Lehrperson steht ihnen unterstützend als „Coach“ zur Seite.

Die Arbeit, welche aus einem schriftlichen, einem mündlichen und einem praktischen Teil besteht, wird benotet und als „Beiblatt“ dem Zeugnis beigefügt.

Um den Anforderungen gerecht werden zu können, sollen die Schülerinnen und Schüler bereits in der 8. Klasse die dafür nötigen Kenntnisse und methodischen Fertigkeiten an einer kleineren „Übungsprojektarbeit“ erlernen.

Seit Beginn dieses Schuljahres gilt die neue Promotionsverordnung. So trafen sich die Lehrerinnen und Lehrer am Mittwoch zum Austausch von Erfahrungen mit dieser Verordnung. Unter dem Begriff ’Beurteilung und Kooperation’ konkretisierten die Lehrpersonen mit Unterstützung von Marcello Weber, FHNW, zielführende Arbeitsvorhaben. Durch die Evaluation konnten weitere Massnahmen und neue Treffpunkte festgelegt werden.

Im Ausblick auf den kommenden Lehrplan 21 machten sich die Lehrpersonen weiter vertraut mit der praktischen Anwendung und Umsetzung von Bildungs-Standards und Kompetenzrastern.

Zum Schluss dieser beiden Weiterbildungstage erstellte das Lehrer.innen-Team die Semesterplanung für das Schuljahr 2011/12.

Stefanie Fuchs
Fabienne Streiter
Balz Wiederkehr

 

 

 

 

 

21. Januar 2011

Am Freitag, 21. Januar 2011, endete für die Schulen im Bezirk Rheinfelden das Semester. Die Lehrerschaft der Schule Zeiningen nutzte diesen Tag, um sich im Bereich Ethik und Religionen weiter zu bilden.

Im alltäglichen Schulbetrieb gesellen sich Kinder aus den verschiedensten gesellschaftlichen Gruppen zueinander. Dies bedeutet ein Zusammentreffen von Personen mit unterschiedlichsten Wertvorstellungen aus verschiedenen Religionsgemeinschaften, wobei die Verschiedenheit kultureller Hintergründe der Schülerinnen und Schüler in den letzten Jahren deutlich zugenommen hat. Mitgewachsen ist der Anspruch an die Schule, den sozialen Zusammenhalt zu fördern.

Das Fach Ethik und Religionen leistet  hierbei einen grossen Beitrag und ermöglicht durch die Auseinandersetzung mit verschiedenen Weltanschauungen  und Religionen Einblicke in unterschiedliche religiöse Glaubensvorstellungen. Die Vermittlung von Werten wie Solidarität, Toleranz und Respekt, jedoch auch die Pflege von Nächstenliebe, Gerechtigkeit und Menschenwürde stehen im Zentrum.

Fern jeglicher konfessioneller Einseitigkeit stellt das differenzierte Unterrichten und Bewerten des Faches innerhalb der neuen Promotionsverordnung eine Herausforderung dar. Dieser stellte sich das Lehrer/innen-Team mit der Unterstützung von Markus Baumgartner, Fachexperte für Ethik und Religionen der Fachhochschule Nordwestschweiz. Mit grossem Engagement teilte er sein fundiertes Wissen mit und begeisterte vor allem auch mit der Vielfalt an mitgebrachten religiösen Devotionalien aus aller Welt. Er regte die Lehrerschaft zur eigenen Auseinandersetzung mit dem Fachbereich an und widmete sich der Klärung von Fragen rund ums Schulfach Ethik und Religionen.

Singen im Advent

Jeweils zum Schulbeginn am Montag und Freitag versammeln sich die Klassen der Primarschule zum gemeinsamen Singen. Angeleitet und durch die Gitarre begleitet von Jörg Winkler und auf dem Klavier unterstützt von Ineza Kim singen und lernen die Kinder in feierlicher Stimmung im grossen Chor.

Sporttag Oberstufe

… in Bewegung

Spiel- und Sporttag

Der diesjährige Spiel- und Sporttag fand in der etwas anderen Form statt. Das nasse Wetter forderte die Improvisationskunst der verantwortlichen Lehrpersonen heraus, sie bewältigten dies mit Bravour – die Stimmung war heiter, Kinder und Erwachsene  sehr vergnügt. 

Allen sei herzlich gedankt.

Bilder des Monats

P4b – zu Peter Bichsel: «Die Erde ist rund»
Der Winter ist ein harter Mann / eine harte Frau, kernfest und auf die Dauer …
P1a

Aktuell


Fasnachts-Plausch KG / P4a / P4b

16.02.2012

…bevor der Böögg ganz schmilzt …

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Gotte-Götti-Klassen

16.02.2012

Am Dienstag, 14.02.2012 begaben sich 30 Schüler/innen der Oberstufe mit ihren Gotti-Götti-Kindern...

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11.11.11 – Martini-Nacht

11.11.2011

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Herbstwanderung 2011 auf den Farnsberg – KG / PS

27.10.2011

Um 8 Uhr morgens ging es los. Mit dem Postauto fuhren wir nach Zuzgen und spazierten dann gemütlich...

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Herbstwanderung der Oberstufe

18.10.2011

Am 30. September, dem letzten Schultag vor den Herbstferien, ging es traditionell mit der gesamten...

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«Handliche» Eiskunst

Impressionen aus dem Kunstunterricht auf der Oberstufe

Nach den Eistagen wird die Vergänglichkeit über die fantasievolle Interpretation von Begrüssung – Begreifen – Handhaben obsiegen.

Der Stern der nicht leuchten wollte

Am Tage nach der eindrücklichen Aufführung in der Kirche – 2. Klässler:

«Ich war ein alter Stern
Ich hab die Rolle auswendig können
Ich habe es genissenkönnen.»

«ich war das kind vier.
Am anfang hate ich noch mhüe
aber irgend wan nicht mer.
Am anfang hate ich aber die angst ist irgend wan weggeganen.»

«Ich spielte das Kind 9.
Ich hatte viel spass bei den proben.
Die Aufürung war aufregend aber Schön.»

«Ich bin der Weiser 2 gespielt
Beim Proben Ging esmihr imer anderst manchmahl ist es lustig
manchmahl auch komplitzirt
und bei der Aufführung bin ich
fröhlich gewesen und habe ganz viel
Spas gehabt.»

Adventsfenster

Am 15. Dezember fand die Eröffnung unseres Adventsfensters statt. Unser Anliegen war es etwas Schönes, Wirkungsvolles aber doch Einfaches zu gestalten, das die Erstklass-schüler/innen selber anfertigen konnten. Nach langem Suchen kamen wir auf die Idee mit den runden Transparent-fenstersternen, die wir symmetrisch um zwei runde grosse Zentren anordneten.

Zur feierlichen Umrahmung des Anlasses übten wir ein Sankt Nikolausgedicht und ein peruanisches Lied ein. Bei der letzten Probe, die wir an Ort und Stelle vor dem Fenster realisieren wollten, ging es drunter und drüber. Der Wind wehte heftig und es war sehr kalt. Die Kinder kamen bei jedem Windstoss durcheinander. Am Abend herrschte dann aber wieder die nötige Konzentration und alles klappte gut. Dank der Unterstützung der Eltern gab es zum Abschluss Kuchen und heissen Tee. Debora Lewicki und ich sind nun in die Feinheiten und Gepflogenheiten eines Zeiniger Adventsfensteranlasses eingeweiht. Wir würden es wieder machen!

Mirjam Merk Zamora

Drachenbau

Am Anfang des Schuljahres wird für die neu eintretenden Schüler/innen eine Götti-/Gotte-Klasse aus der Oberstufe bestimmt.

Ziel ist, dass die Erstklässler/innen die «grossen Schüler» kennen lernen. Umgekehrt sollen die Oberstufen-schüler/innen auf die Jüngsten der Schulgemeinschaft aufmerksam gemacht werden.

Das erste Projekt der Klassen P1a und P1b mit den Klassen S3a und S3b war die Herstellung eines Drachens.

Im Vorfeld wurden Zweiergruppen bestimmt, die zusammen zwei Drachen bauen sollten. Nachdem die Klasse P1b ihre fertigen Drachen schon nach Hause nehmen konnten, war es auch für die Klasse P1a am Freitag endlich so weit! Die Göttis und Gottis aus der Oberstufe kamen und bastelten zusammen mit einem Erstklasskind einen Drachen. Die anfängliche Nervosität war schnell verflogen und machte einer arbeitsamen und freundschaftlichen Stimmung Platz. Die Oberstufenschüler/innen haben die Jüngeren gut in die Arbeit miteinbezogen, leiteten sie an Arbeitsschritte selber auszuführen und übernahmen knifflige Passagen.

Die Drachen sind fast fertiggestellt. Nun freuen wir uns auf nächsten Dienstag, damit die Drachen flugbereit werden.

Debora Lewicki

TRIONETTLI – ein originelles Trio

Am vergangenen Donnerstag wusste die Gruppe unsern Schulalltag mit ihrer Darbietung in der Turnhalle Brugglismatt aufzulockern. Während rund einer  Stunde verstand es das Trio aus Laufenburg, die Kinder des Kindergartens und der Primarschule - aber auch die Lehrpersonen - mit ihren witzig vorgetragenen Volksliedern zu begeistern. Mit verschiedenen Instrumenten spielte und sang die speziell gekleidete Gruppe auf originelle Art bekannte Melodien und lud die Kinder immer wieder zum Mitmachen ein.

Peter Lachat

Lesenacht 2011

Lese-Geschichten-Haus für eine Nacht

Die Schule Zeiningen lädt alle Interessierten ein zur Schweizer Erzählnacht „Anderswelten“, mit selbstgeschriebenen Texten der 5.-Klässler/innen:
Freitag, 11.11.2011, Schulhaus Brugglismatt 1.
Türöffnung: 19.00 Uhr.
Die Oberstufe verwöhnt gerne die Besucher/innen mit Kaffee und Kuchen in der Aula.

Hauswirtschaft aktuell

Herbst-Impressionen
zum Thema "Tisch decken"
 
Im Hauswirtschaftsunterricht  haben die Schüler/innen die Aufgabe erhalten, den Tisch zu decken und herbstlich zu dekorieren. Dazu standen farbige Tischsets und Servietten zur Verfügung. Zusätzliches Dekorationsmaterial - Blätter, Nüsse, Kürbisse etc. - brachten die Schüler/innen mit.
 
Schüler/innen S3a
und Rita Mösch

«Die kleinen Leute von Swabedo» – Musical der Klassen P3a/P3b

Seit den Sommerferien studierten die Kinder der beiden 3. Klassen mit ihren Lehrerinnen das Musical „Die kleinen Leute von Swabedo“ ein. Mit viel Freude und Einsatz spielten die Kinder die Geschichte der kleinen Leute, die sich liebend gerne und zu jeder Zeit Pelzchen schenkten. Doch der griesgrämige Kobold machte ihnen weis, dass, wer schenkt, bald mit leeren Händen dastehen wird. Und sie wurden misstrauisch und begannen ihm zu glauben. Das Pelzchenverschenken wurde gar verboten. Zum Glück widersetzten sich zwei beherzte Swabedodas dem Verbot und begannen wieder weiche, warme Pelzchen zu verschenken- einfach so. Und siehe da! Die Freude kehrte beim kleinen Volk wieder ein.

Erster Schultag

Mit der Geschichte des gelben und blauen Drachen heissen wir die 29 Erstklässler, zusammen mit ihren Eltern, an der Schule Zeiningen herzlich willkommen. Die beiden Klassenlehrpersonen, Debora Lewicki und Mirjam Merk Zamora, haben die Kindergruppen ebenfalls entsprechend in die jeweiligen Drachengruppen eingeteilt.

Damit beginnt die bedeutende Lebens-Aufgabe:

Der durch den Kaiser bestellte Maler sollte auf der kostbarsten Seide den grossen Drachenkampf darstellen. Nach Jahren des Schweigens, längst war die feinste Seide bereit, wurde der Maler vor den Kaiser geführt. Dieser hiess ihn weiter warten. Mit dem Ende der Geduld schickte der Kaiser seine Boten erneut in die Höhle des Malers. Nun sollte er in den Palast kommen und das Wandbild vollenden. Der Maler nahm Pinsel und Farbe und zog einzig zwei Linien, eine gelbe und eine blaue.
Der Kaiser, ausser sich vor Zorn, liess den Maler ins Gefängnis werfen. Am nächsten Tag sollten die Diener des Kaisers die  Wohnstätte des Malers aufsuchen. An den Wänden fanden sie unzählige Zeichnungen vor. Die ersten waren feinst-ziselierte, detailgetreuste Abbildungen. Zunehmend vereinfachten sich die Darstellungen bis hin zu zwei Strichen, die die ganze Kraft der Auseinandersetzung der beiden Drachen, des gelben mit dem blauen, beinhaltete.
Nach dem Bericht an den Kaiser wollte dieser die Entwürfe mit eigenen Augen sehen. Die endlose Reihe der Bilder beeindruckte den Kaiser über alle Massen. Die letzten Formen fassten die ganze Kraft der Drachen; jetzt erkannte der Kaiser das Geheimnis des Malers. Er verstand nun die Macht und Bedeutung der beiden Linien, er befreite den Maler und erkannte, dass er noch nie etwas Schöneres gesehen hatte.

So wünschen wir den neuen Erstklässlern auf ihrem beginnenden Weg durch alle Wege der Wirrungen hin zur Einfachheit und Klarheit alles Gute und grosses Durchhaltevermögen.

Ausstellung der Schülerarbeiten

Zeitgleich mit der ART Basel hat die Schule Zeiningen die Ausstellung der Schülerarbeiten eröffnet.

Dort stellt man sich die Frage «Kann die Kunst die Welt verändern?» – hier fragen wir nach der Bedeutung der Beschäftigung in den künstlerischen Fächern.

Die Schüler/innen vom Kindergarten bis in die Oberstufe sind tätig im Bereich des Bildnerischen Gestaltens, setzen sich im Werkunterricht mit unterschiedlichen Materialien auseinander und üben sich im Textilen Werken in verschiedenen Techniken. Das Produkt wird sichtbar, nicht aber der Prozess. Gerade jener aber regt an, die richtigen Fragen zu stellen, einen Blick über das Fertigstellen einer Arbeit hinaus zu werfen. Unterschiedliche Wahrnehmungen zu entwickeln und die verschiedene Art und Weise, wie wir mit der Welt in Austausch treten, kennen zu lernen – darin liegt der pädagogische Sinn der sogenannten ’Kunstfächer’.

Wenn wir nun – und besser hätte der Name nicht gewählt worden sein – vom Trio ’querbeet’ musikalisch angeregt und beschwingt auf die Reise geschickt werden, die verschieden bestellten ’Klassen-Beete’ zu besuchen, erhalten wir den Eindruck eines reichen Schaffens. Wir gewinnen Einblick in ein Können, welches mit viel Freude und Genuss entwickelt worden ist. Der Weg führt von den sorgfältig gefalteten Lichtern der Kindergarten-Kinder über die Selbstportraits der Erstklässler/innen, den in ihren Elementen eingebetteten Tieren und Pflanzen, Ritterschildern, Keramikformen bis zu dramatischen Umsetzungen von Schiffen auf hoher See, plakativen Ferienwünschen, mit Ausdauer durchgestaltete Holzarbeiten und Bilder in abstrakter Formensprache.

Diese Ausstellung schafft Einblick in die Vielfalt des Schaffens und regt an, über Schönheit und Unzulänglichkeit nachzudenken – Formen, Sprachen, Bilder. Bildet die Ästhetik eben doch auch in der Schule eine Ethik, an der sich die Schüler/innen in der Welt orientieren lernen?

In diesem Sinne ändert sich durch die tätige Auseinandersetzung mit Kunst – oder deren bescheidenen Formen – eben doch, nicht die Welt, doch die Einzelnen, die sich beeindrucken lassen, als Ausübende oder Betrachter.

Balz Wiederkehr

Spielzeugfreier Kindergarten – Schlussbericht

Wenn die Spielsachen in die Ferien verreisen

Gemeinde Zeiningen führte das Projekt Spielzeugfreier Kindergarten durch

Von den Weihnachts- bis zu den Frühlingsferien fand in Zeiningen das Projekt Spielzeugfreier Kindergarten statt. Nach der erfolgreichen Durchführung ziehen die Lehrpersonen Schlüsse für die Weiterarbeit im Unterricht.

Nach den Weihnachtsferien verpackten die Kindergartenkinder die Spielsachen und verstauten sie auf dem Estrich. Vielfältig einsetzbare Gegenstände wie Kisten, Seile, Klämmerli, Tücher, Mobiliar usw. wurden zu Spielsachen umfunktioniert.

Zusätzlich fielen auch alle von der Lehrperson geführten Sequenzen weg. So durften die Kinder beispielsweise selber entscheiden, wann und wo sie Znüni essen möchten.

Diese neu gewonnene Freiheit war nicht nur für die Kinder eine Herausforderung sondern auch für die Lehrpersonen.

Anstelle der führenden Rolle, nahmen die Kindergärtnerinnen eine beobachtende und moderierende Funktion ein.

Diese Veränderung zur offenen Unterrichtsform brachte zu Beginn einige Unruhen. Diese zeigten sich in einer grossen Bewegungsfreude im Spiel sowie in einigen Konflikten.

Häufige Streitpunkte entstanden bei der Materialverteilung, bei der Wahl des Spielpartners oder weil es zu laut war.

Ein Ziel dieses Projektes war das selbstständige Lösen von Problemen. Dies gelang den Kindern mit Hilfe des Rituals mit dem blauen Stuhl.

Tauchten Schwierigkeiten auf, konnte durch ein Kind mittels Läuten der Glocke ins Plenum gerufen werden. Das Kind, welches die Zusammenkunft einberufen hatte, nahm auf dem blauen Stuhl platz und brachte sein Anliegen vor. Gemeinsam wurde dann nach einer Lösung gesucht.

Ziele

Durch dieses Projekt erhalten die Kinder Freiraum und Zeit, um sich selbst zu erfahren, selbst zu bestätigen und Selbstbewusstsein zu entwickeln.

Sie können Möglichkeiten und Grenzen erproben aber auch die Funktion bestimmter Lebenskompetenzen als sinnvoll erleben und weiterentwickeln.

Im Zentrum steht die Förderung dieser Lebenskompetenzen. Ausgebildete Lebenskompetenzen sind wichtige Schutzfaktoren gegen eine mögliche Suchtgefährdung. Deshalb wurde dieses Projekt professionell von der Suchtprävention Aargau begleitet.

Beispiele von Lebenskompetenzen: Umgang mit Gefühlen, Entscheidungsfindung und Handlungskompetenz, Umgang mit Stress und Angst, Widerstand gegen Gruppendruck, Selbstbehauptung und Selbstwahrnehmung, Kommunikation, Frustrationstoleranz, zwischenmenschliche Beziehungen, Problemlösen, kritisches Denken.

Entwicklungen und Erkenntnisse

Nach Beendigung des Projekts blicken die Lehrpersonen auf eine interessante Entwicklung in vielen Bereichen zurück.

Die Kinder haben ihre Bedürfnisse und Interessen besser kennen gelernt und sind nun vermehrt in der Lage eigene Spielideen zu entwickeln.

Anliegen und Gefühle können sie konkreter formulieren und bei Konflikten und Problemen selbstständiger nach Lösungen suchen.

Von den Kindern erforderte es viel Mut, um sich in einer Gruppe ausdrücken und behaupten zu können.

Erfreulich waren die Momente, in denen auch zurückhaltendere Kinder sich geöffnet haben und sich mehr und mehr durchsetzen konnten.

Die Lehrpersonen blicken auf spannende drei Monate zurück und sind dankbar über die wertvollen Erfahrungen und Erkenntnisse. Diese werden sie zukünftig in den Unterricht einfliessen lassen.

Den Kindern soll mehr Zeit für die fantasievolle Entfaltung eigener Ideen ermöglicht werden.

Auch für die geführten Sequenzen hat das Team festgestellt: Weniger ist mehr.

Ebenfalls werden sich die Kindergärtnerinnen in Konfliktsituationen zurückhalten und weniger intervenieren, damit sich die Kinder selber Gedanken zur Lösungsfindung machen.

Diese positiven Erfahrungen haben zur Folge, dass in der Primarstufe über eine Fortsetzung diskutiert wird. Im Kindergarten sind sich die Lehrpersonen einig das Projekt in zwei Jahren zu wiederholen.

Sabine Heyoppe
Salome Kern
Coralie Sacher

 

 

 

 

Klassenmusizieren

Mit Beginn des Schuljahres 10/11 haben wir mit grosser Begeisterung das Projekt «Klassenmusizieren» gestartet. 
Wir freuen uns, dass dank Unterstützung der Gemeinde und von Sponsoren die Musik in der Mittelstufe diese Erweiterung erfahren darf. (Flyer) Wir werden die Entwicklung sorgfältig begleiten und zu einem späteren Zeitpunkt der Öffentlichkeit eine Kostprobe des Könnens der Schüler/innen vorstellen.

  • Die Welt der Musik erschliessen: Klassenmusizieren steht nicht in Konkurrenz zum herkömmlichen Unterricht an den Musikschulen, noch soll und kann es ihn ersetzen. Das Ziel ist vielmehr Ergänzung und Hinführung: Indem möglichst viele Kinder im Primarschulalter, unabhängig von sozialem und familiärem Hintergrund aus eigenem Erleben Zugang zur Welt des Musizierens erhalten, werden Neugier und Lust geweckt, die dabei gemachten Erfahrungen durch gründliches Lernen im Individualunterricht an einer Musikschule zu vertiefen.
  • Sozialverhalten fördern als Gewaltprophylaxe: Klassenmusizieren fördert soziale Kompetenz und Intelligenz. Das Verhältnis von individueller Entfaltung und Rücksichtnahme aufs Kollektiv, Aufmerksamkeit, Sorgfalt, Wahrnehmung und subtile Körperbeherrschung werden von allem Anfang an spielerisch ausgebildet.
  • Das Schulfach «Musik» ernst nehmen: Klassenmusizieren ist idealerweise obligatorischer Teil des normalen Volksschulunterrichts. Es trägt somit bekenntnishaft dem Umstand Rechnung, dass die Musik selbstverständlicher Teil unseres Lebensumfelds ist, auf das die Schule vorbereiten soll.
  • Zum Umgang mit Kultur erziehen: Klassenmusizieren nährt das kindliche Grundinteresse an musikalischer Betätigung und lenkt es in gemeinschaftliche Bahnen. Klassenmusizieren ist somit in manchen Aspekten ein Abbild späterer Erfahrungen im Kulturleben und fördert den Publikumsnachwuchs in mannigfaltigen stilistischen Bereichen.
  • Kollektive Erfolgserlebnisse vermitteln: Klassenmusizieren lässt durch gemeinsames Üben und Auftreten ein positives Gruppengefühl entstehen. Erfolgreiche Konzerte tragen wesentlich zum gesteigerten Selbstbewusstsein der Kinder einerseits und zum positiven Image der Institution Schule andererseits bei.

Deutlich muss jedoch festgehalten werden: Klassenmusizieren ist nicht dazu geeignet, allfällige politische Sparbefehle an die musikalische Ausbildung auf bequeme Weise einzulösen. Klassenmusizieren ist nicht ein kollektiver und daher billigerer Ersatz für den gründlichen Einzelunterricht. Klassenmusizieren ist also nicht ein sekundärer «Nachzügler» im bestehenden Bildungsangebot, sondern geht direkt an die Wurzeln: Es richtet sich an die Basis im besten Sinne, an die Grundlagen kindlicher Entwicklungsbedürfnisse. Klassenmusizieren will also nicht neue singuläre Heilsrezepte versprechen, sondern ist zentral eingebunden in die innovative musikpädagogische Dynamik der Gegenwart. Klassenmusizieren ist ein Gebot der Stunde!


Klassenmusizieren will auch keine ideologiebelastete Bewegung in die Welt setzen, es will nicht die Welt verändern durch ein neues flächendeckendes «Musikantentum». Aber es will entschieden einer gesellschaftlichen Segmentierung und Sprachlosigkeit im frühen Schulalter entgegen wirken und damit Integration fördern.
Klassenmusizieren will also letztlich nichts weiter als den bestehenden Unterricht um eine erprobte Methode mit Inhalten ergänzen, deren Bedarf nachgewiesen und offenkundig ist. Es geht somit schliesslich darum, ein Grundrecht der Kinder einlösen: aktiv teilzunehmen an einer Welt, in der Musik zu einer zentralen globalen Sprache geworden ist.

Bezirksanzeiger vom 25. November 2010

 

Zeichnungen der Klasse P4

Schulkultur

Projekt
Sozialkompetenz - eine Wahrnehmungsschulung

Ab diesem Schuljahr wird mit der Einführung der neuen Promotionsverordnung die Sozialkompetenz der Schülerinnen und Schüler bewertet werden. Die Schule Zeiningen will auf der Basis einer gemeinsamen Grundhaltung die Kinder und Jugendlichen darin unterstützen. So möchten wir das Sozialverhalten bewusster erfahrbar machen, es schulen und auch positiv verändern. Durch eine Erhöhung der Sozialkompetenz aller sollen das Schulhausklima und die Lernatmosphäre verbessert werden.

Deshalb starteten wir das Jahresprojekt «Sozialkompetenz – eine Wahrnehmungsschulung».

Alle zwei Wochen wird ein neues Thema als „Motto“ ins Zentrum der Wahrnehmung gerückt. Daran können die eigenen Verhaltensmuster und Haltungen erkannt, reflektiert, erprobt und verbessert werden.

Freude am Erforschen von Auswirkungen des eigenen Verhaltens soll die Grundlage sein. Es geht also nicht darum, das individuelle Verhalten der Schülerinnen und Schüler zu korrigieren oder zu bestrafen. Das eigene und das fremde Verhalten sollen gespiegelt werden. Wir versprechen uns davon einander besser verstehen zu lernen.

Sozialkompetenz braucht ein Beziehungsfeld, in dem sozial gelernt werden kann. Eine geschärfte Wahrnehmung und die Verbesserung der Reflexionsfähigkeit des Einzelnen – sowie Erwartungen an das Verhalten der andern – steuern unsichtbar und sanft, aber wirksam, das Sozialverhalten aller im Schulalltag.

Schulhauskultur ist nur unter Mitwirkung aller Beteiligten möglich. Daher bitten wir auch Sie als Eltern sich aktiv zu beteiligen, indem Sie Ihr Kind unterstützen, das eigene Verhalten zu reflektieren.

Folgende Themen wurden im Projekt von den Schüler/innen und Lehrpersonen bearbeitet:

Motto 1: aufräumen 

Motto 2: fair sein 

Motto 3: grüssen 

Motto 4: bitte – danke 

Motto 5: einander zuhören 

Motto 6: einander helfen 

Motto 7: aufmerksam sein