Weiterbildung im Team 23./24. April 2012
Die zwei Weiterbildungstage im Kollegium der Schule Zeiningen vom 23. und 24. April 2012 standen ganz unter den Mottos „Selbst- und Sozialkompetenz“ sowie „Bewegtes Lernen“
Am ersten Tag setzten sich die Lehrpersonen mit dem anstehenden Jahresthema im Schuljahr 2012/13 „Selbst- und Sozialkompetenz“ auseinander, welches im Zusammenhang mit der neuen Promotionsverordnung zu einem zentralen Inhalt im Schulalltag geworden ist.
Ziel war und ist es, im gegenseitigen Austausch über bereits vorhandene Erfahrungen und Methoden, Ideen und Instrumente zu entwickeln, welche die Schülerinnen und Schüler darin unterstützen, ihre Selbst- und Sozialkompetenzen kennen und entwickeln zu lernen. Geleitet wurde das Team durch Armin Schmucki, FHNW.
Am zweiten Tag durften die Lehrerinnen und Lehrer unter Anleitung von Dominique Högger, ebenfalls von der FHNW, selbst erfahren, was es heisst, Bewegung und Lernen zu kombinieren.
Bewegung gehört in vielen Schulen immer mehr zum Alltag. Im Fokus stehen dabei Aspekte wie die motorische Förderung, Freude an der Bewegung, Fitness oder die Begleitung der Kopfarbeit mit motorischen Aktivitäten. Bewegung kann nämlich auch als Erinnerungs- und Wahrnehmungshilfe eingesetzt werden. Diese Weiterbildung knüpfte an unseren letzten Teamtag vom 7. September 2011 an, als wir den Unterricht von Eduard Buser besuchten, welcher seinen Schwerpunkt beim Einsatz „Lernen in Bewegung“ auf körper- und raumorientierte Übungsgelegenheiten legt.
Durch die praktischen Erfahrungen und den regen Austausch an den beiden Weiterbildungstagen haben die Lehrerinnen und Lehrer der Schule Zeiningen viele Anregungen für den Einsatz im eigenen Unterricht erhalten.
Stefanie Fuchs
Fabienne Streiter
Ostern
Wintersportlager MS
Wir fuhren zum ersten Mal mit zwei Cars nach Brigels. Mädchen und Buben fuhren getrennt und genossen die Fahrt sehr. Alle jubelten, als sie das schöne Lagerhaus Casa Mirella entdeckten. Wir halfen tüchtig beim Gepäck- Ausräumen mit und genossen das lecker zubereitete Essen. Bei der Nachtwanderung wurden wir von einem wilden Schneesturm begleitet und die Schneeflocken tanzten nur so im Laternenschein. Wir froren ein bisschen, hatten aber trotzdem Spass.
Am nächsten Morgen freuten wir uns auf den über Nacht gefallenen Neuschnee, doch als wir auf dem Sessellift waren, blieb der wegen technischen Problemen einfach stehen. Das war gar nicht lustig. 25 Kinder samt Leiter schwebten ca. 2 h lang in luftiger Höhe und dies bei nicht gerade angenehmer Temperatur, bis wir endlich mit einem Dieselmotor mühsam nach oben gezogen wurden. Zum guten Glück waren wir alle heil geblieben und niemand war in Panik geraten. Doch irgend etwas Spezielles braucht es ja in einem Lager! Aber sonst konnten wir jeden Tag normal Ski fahren. Leider war es am Nachmittag immer ein bisschen sulzig. Umso mehr genossen wir die morgendlichen Schussfahrten.
Jeden Abend gab es ein lustiges Programm, von Bingo über Disco bis zum Tischtennisturnier. Auch ein gemeinsames Singen wurde nicht vergessen. Der Bunte Abend brachte uns oft zum Lachen.
Das Wichtigste ist aber, dass alle heil, glücklich und zufrieden nach Hause kamen! Vielen Dank noch an alle, die uns das Lager ermöglicht haben und zum guten Gelingen beigetragen haben. Leider dürfen wir Kinder der fünften Klasse uns nicht mehr aufs nächste Lager freuen, aber wir durften ja dreimal dabei sein und wir wünschen den jüngeren Kindern jetzt schon viel Spass.
Sina, Nuria und Leonie
Abschied

Pasqual Neuweiler hat allen Schüler/innen und Lehrpersonen den Trennungsschmerz mit der gigantischen Torte, die ihm Nadja Kirchmair gebacken und gebaut hat, versüsst. Wir wünschen ihm für seinen «take off» alles Gute.
Weiterbildung im Team 20. Januar 2012

Differenzierung im Bereich Sprache vom Kindergarten bis in die Oberstufe
Die Lehrpersonen aller Stufen setzten sich mit den vielfältigen Möglichkeiten zum motivierenden Unterrichten unserer Sprache auseinander.
Wie gelingt es uns, das Interesse an den Wörtern, das am Schulanfang so gross ist, zu erhalten? Wie können wir den Dialog, der von Geburt an lebensnotwendig ist, altersgerecht auf jeder Stufe fortführen? Wie ermöglichen wir viele kooperierende Situationen im Schulalltag, um diese vertiefenden Lernmomente geschickt zu nutzen?
Aus dem reichhaltigen Menü der beiden schwerbepackten Kursleiterinnen galt es zu wählen. Sie servierten viele Ideen zu Formen der Leseförderung wie zur Entwicklung von Textfähigkeit und Schriftfertigkeiten im Verlauf der Schulzeit.
Ein Film zu Kooperativen Lernformen veranschaulichte die Umsetzung im schulischen Alltag und regte zum eigenen Anwenden an.
Die verschiedenen Bücherkisten wurden mit Vergnügen ausgepackt, die Bücher durchstöbert und weiter empfohlen. Alle Lehrpersonen konnten profitieren von erprobten Hinweisen zu unterschiedlichen Materialien der Sprachlehrmittel.
Als Dessert kamen wir in den Genuss einer sehr abwechslungsreichen Menükarte von Kinder- und Jugendbüchern aus verschiedenen Sparten, die uns auf Wunsch vorgestellt wurden.
Unter den Lehrpersonen scheint ein Bücherfieber ausgebrochen zu sein, das sie hoffentlich auf die Schüler zu übertragen wissen.
Marianne Odink
«corporate identity»

- Die Hausmeister/innen stylen ihr eigenes Reich und das der Pausenplatz-Spielgeräte vorbildlich.
Weiterbildung im Team 24./25. November 2011
Lieben es Lehrer, sich in Szene zu setzten?
Bei einer Umfrage zu Beginn der beiden ersten Halbtage mit Theaterpädagoge Roger Lille im Rahmen der schulinternen Weiterbildung kam klar zum Ausdruck, dass die meisten gerne den «grossen Auftritt» meiden. Viel lieber sehen sie sich hinter oder vor der Bühne.
Dennoch oder gerade trotzdem – der Fachmann und Professor an der Fachhochschule Nordwestschweiz, Roger Lille, lockte das Team gekonnt mit spielerischen Übungen aus der Reserve. An den beiden Halbtagen wurde manches Mal gelacht, vieles ausprobiert und mit Hilfe von Körper, Atem und Sprache experimentiert. Die Übungen gaben Anregungen für den Sprachunterricht auf den verschiedenen Schulstufen, insbesondere das Arbeiten mit Texten.
Den dritten Halbtag gestaltete Herr Rolf Mohn von der polizeilichen Beratungsstelle in Aarau. Er orientierte über die rechtlichen Voraussetzungen und Verantwortungen im Umgang mit elektronischen Medien an einer Schule.
Susanna Widmer-Bohli
Team-Anlass 7. September 2011
Einmaleins auf einem Bein
Lernprozesse gelingen im Paarlauf von Intellekt und Körper besser
Im Falle der Solothurner Schule, die wir als Team besuchten, führte nicht der theoretische Überbau, sondern die praktische Erfahrung zum bewegten Unterricht. Ende der neunziger Jahre übte Eduard Buser mit seiner Klasse das Mundharmonikaspiel und forderte sie auf, während des Spiels im Schulzimmer umherzugehen. Buser merkte, wie problemlos die Kinder Spielen und Gehen verbanden, wie leicht es ihnen fiel, gleichzeitig Abstand zu halten, sich einen Weg zu bahnen und die Melodie zu memorieren. Wenig später kaufte er schwarzes Isolierband, klebte es auf den Boden, schaffte Jongliermaterial, leere Kabelrollen und Pedalos an und schleppte - unter argwöhnischer Beobachtung einiger Kollegen - einen sechs Meter langen Balancierbalken ins Schulzimmer. Seine Methode hat mittlerweile viele Nachahmer gefunden, wo das bewegte Lernen offizieller Bestandteil der Unterrichtspraxis ist.
Auch die Lehrer/innen der Schule Zeiningen liessen sich überzeugen und begeistern.
Weiterbildung im Team August 2011

Am 4. und 5. August traf sich das Team der Schule Zeiningen zur alljährlichen Weiterbildung am Ende der Sommerferien.
Am ersten Weiterbildungstag entwickelten die Lehrpersonen zusammen mit Serena Dobmann, die seit Jahren in der Elternbildung tätig ist, das Modell Schule mit Eltern in Zeiningen weiter. Nach den Sommerferien werden die Eltern, deren Kinder in Zeiningen die Schule besuchen, genauer darüber informiert.
Tags darauf fand das Kursprogramm mit Marianne Schneitter zur Thematik „Basisschrift“ statt. Die Basisschrift ist eine einfache, klare Schrift. Die Buchstabenformen bleiben über alle Schuljahre gleich. Kinder, die schreiben lernen, brauchen am Anfang aufrechte, einzeln stehende Buchstaben. Die Grossbuchstaben haben einfache Formen und bleiben auch in der zusammenhängend geschriebenen Schrift gleich. Die kursive Schrift, verbunden geschrieben, entwickelt sich zur persönlichen, unverwechselbaren Handschrift. Neben dem theoretischen Aspekt, bekamen die Lehrerinnen und Lehrer die Möglichkeit, selbst die Basisschrift zu erproben. Nach den Sommerferien wird die Unterstufe mit der Basisschrift beginnen.
Am Nachmittag fand die erste Teamsitzung statt.
Schulabschluss
Wir wünschen den Jugendlichen alles Gute – dass sie 'ihre Kraft' auch voll zum Einsatz bringen!


Weiterbildung im Team April 2011

Am 26. und 27. April trafen sich die Lehrerinnen und Lehrer der Schule Zeiningen zu einer internen Weiterbildung. Die Themen waren:
’Zusammenarbeit’ und ’Evaluation der neuen Promotionsverordnung’.
Am Dienstag widmeten sich die Lehrpersonen unter dem übergeordneten Thema ’Qualitäts-Management’ – kontinuierlich erarbeitet sich die Schule Grundlagen und Teilaspekte dazu – der Teambildung. Armin Schmucki, Organisationsberatung FHNW, stellte die wichtigsten Aspekte eines Teams vor: Was ist ein Team, welche Verbindlichkeiten gelten, wie gestaltet sich Kooperation, welche Fähigkeiten gilt es zu entwickeln, damit die Zusammenarbeit gefördert und vertieft werden kann. Anschliessend arbeiteten die Lehrerinnen und Lehrer in Gruppen und analysierten ihr eigenes Team.
Um eine gute, stufenübergreifende Zusammenarbeit sicher zu stellen, müssen klare Absprachen bezüglich des Lernstoffs der Schülerinnen und Schüler getroffen werden. So erstellten in einem zweiten Teil die Lehrpersonen einen Katalog mit Lernzielen der einzelnen Stufen, sodass erfolgreiche Stufenwechsel der Kinder garantiert werden können.
Diese Arbeit an der Schulqualität wird fortgesetzt; die einzelnen Bausteine bilden zunehmend ein Ganzes und werden in einem ’Qualitäts-Handbuch’ festgehalten.
Die Lehrpersonen der Oberstufe arbeiteten zudem an weiteren oberstufenspezifischen Themenschwerpunkten:
Zum einen wurde das Formular „Vorbereitung für das schulische Standortgespräch“, welches die Klassenlehrpersonen erstmals als Grundlage für die Beurteilungsgespräche zum Semesterwechsel anlässlich der Zwischenberichte verwendeten noch konkreter an die Bedürfnisse der Oberstufe angepasst. Als Vorlage diente das Papier der Bildungsdirektion des Kantons Zürich.
Zum anderen setzten sich die Lehrkräfte mit dem bevorstehenden „Check 8“ auseinander. Das Stellwerk 8 wird dieses Schuljahr zum ersten Mal in der 3. Sek. durchgeführt. Dies stellt sowohl Schülerinnen und Schüler, als auch die Lehrpersonen vor eine neue Herausforderung und es gilt herauszuarbeiten, wie man die Jugendlichen am besten auf diese Aufgabe vorbereiten kann und welche strukturellen Umgebungen zur Verfügung stehen müssen, um einen möglichst reibungslosen Ablauf gewährleisten zu können.
In einem weiteren Teil beschlossen die Klassenlehrpersonen der 3. und 4. Sek., zukünftig im 9. Schuljahr eine so genannte Abschlussarbeit einzuführen, wobei es darum geht, dass sich die Schülerinnen und Schüler der letzten Klassenstufe mit einem weitgehend selbst gewählten Thema projektartig auseinander setzen. Sie werden überwiegend selbstständig arbeiten; die Lehrperson steht ihnen unterstützend als „Coach“ zur Seite.
Die Arbeit, welche aus einem schriftlichen, einem mündlichen und einem praktischen Teil besteht, wird benotet und als „Beiblatt“ dem Zeugnis beigefügt.
Um den Anforderungen gerecht werden zu können, sollen die Schülerinnen und Schüler bereits in der 8. Klasse die dafür nötigen Kenntnisse und methodischen Fertigkeiten an einer kleineren „Übungsprojektarbeit“ erlernen.
Seit Beginn dieses Schuljahres gilt die neue Promotionsverordnung. So trafen sich die Lehrerinnen und Lehrer am Mittwoch zum Austausch von Erfahrungen mit dieser Verordnung. Unter dem Begriff ’Beurteilung und Kooperation’ konkretisierten die Lehrpersonen mit Unterstützung von Marcello Weber, FHNW, zielführende Arbeitsvorhaben. Durch die Evaluation konnten weitere Massnahmen und neue Treffpunkte festgelegt werden.
Im Ausblick auf den kommenden Lehrplan 21 machten sich die Lehrpersonen weiter vertraut mit der praktischen Anwendung und Umsetzung von Bildungs-Standards und Kompetenzrastern.
Zum Schluss dieser beiden Weiterbildungstage erstellte das Lehrer.innen-Team die Semesterplanung für das Schuljahr 2011/12.
Stefanie Fuchs
Fabienne Streiter
Balz Wiederkehr
21. Januar 2011

Am Freitag, 21. Januar 2011, endete für die Schulen im Bezirk Rheinfelden das Semester. Die Lehrerschaft der Schule Zeiningen nutzte diesen Tag, um sich im Bereich Ethik und Religionen weiter zu bilden.
Im alltäglichen Schulbetrieb gesellen sich Kinder aus den verschiedensten gesellschaftlichen Gruppen zueinander. Dies bedeutet ein Zusammentreffen von Personen mit unterschiedlichsten Wertvorstellungen aus verschiedenen Religionsgemeinschaften, wobei die Verschiedenheit kultureller Hintergründe der Schülerinnen und Schüler in den letzten Jahren deutlich zugenommen hat. Mitgewachsen ist der Anspruch an die Schule, den sozialen Zusammenhalt zu fördern.
Das Fach Ethik und Religionen leistet hierbei einen grossen Beitrag und ermöglicht durch die Auseinandersetzung mit verschiedenen Weltanschauungen und Religionen Einblicke in unterschiedliche religiöse Glaubensvorstellungen. Die Vermittlung von Werten wie Solidarität, Toleranz und Respekt, jedoch auch die Pflege von Nächstenliebe, Gerechtigkeit und Menschenwürde stehen im Zentrum.
Fern jeglicher konfessioneller Einseitigkeit stellt das differenzierte Unterrichten und Bewerten des Faches innerhalb der neuen Promotionsverordnung eine Herausforderung dar. Dieser stellte sich das Lehrer/innen-Team mit der Unterstützung von Markus Baumgartner, Fachexperte für Ethik und Religionen der Fachhochschule Nordwestschweiz. Mit grossem Engagement teilte er sein fundiertes Wissen mit und begeisterte vor allem auch mit der Vielfalt an mitgebrachten religiösen Devotionalien aus aller Welt. Er regte die Lehrerschaft zur eigenen Auseinandersetzung mit dem Fachbereich an und widmete sich der Klärung von Fragen rund ums Schulfach Ethik und Religionen.
Singen im Advent

Jeweils zum Schulbeginn am Montag und Freitag versammeln sich die Klassen der Primarschule zum gemeinsamen Singen. Angeleitet und durch die Gitarre begleitet von Jörg Winkler und auf dem Klavier unterstützt von Ineza Kim singen und lernen die Kinder in feierlicher Stimmung im grossen Chor.
Sporttag Oberstufe

… in Bewegung
Spiel- und Sporttag

Der diesjährige Spiel- und Sporttag fand in der etwas anderen Form statt. Das nasse Wetter forderte die Improvisationskunst der verantwortlichen Lehrpersonen heraus, sie bewältigten dies mit Bravour – die Stimmung war heiter, Kinder und Erwachsene sehr vergnügt.
Allen sei herzlich gedankt.
Bilder des Monats

- «Schloss» – P3a | P3b
Aktuell
Fasnachts-Plausch KG / P4a / P4b
…bevor der Böögg ganz schmilzt …
[mehr]Gotte-Götti-Klassen
Am Dienstag, 14.02.2012 begaben sich 30 Schüler/innen der Oberstufe mit ihren Gotti-Götti-Kindern...
[mehr]11.11.11 – Martini-Nacht
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Herbstwanderung 2011 auf den Farnsberg – KG / PS
Um 8 Uhr morgens ging es los. Mit dem Postauto fuhren wir nach Zuzgen und spazierten dann gemütlich...
[mehr]Herbstwanderung der Oberstufe
Am 30. September, dem letzten Schultag vor den Herbstferien, ging es traditionell mit der gesamten...
[mehr]Projekttage 2012
Die Projekttage 2012 der Schule Zeiningen standen ganz im Zeichen der Kunst und des persönlichen Ausdrucks.
Die Kindergarten- und Primarschüler/innen widmeten sich der bildenden Kunst und einigen Künstlerpersönlichkeiten. Die Sekundarschüler/innen kümmerten sich um ihren persönlichen Ausdruck und Eindruck, den sie dabei hinterlassen.
Dabei sahen sich Klein und Gross, Älter und Jünger jeweils vor wichtige Fragen gestellt: Wie heisst die Katze von Herrn Klee? Zuerst beobachtete er seine Katze sehr genau als sie sich einem Vogel näherte, den sie zu verspeisen gedachte. Was genau malte Herr Klee aber, als er seine Katze später malte? Die Farben stimmten gar nicht mit der echten Katze überein und warum hat er ihr einen Vogel auf die Stirn gezeichnet? Herr Klee setzte in Farbe um was Bimbo vielleicht gefühlt hat, bei ihrem starken Wunsch den Vogel doch bald verspeisen zu können. Diese Art zu malen nennt man Expressionismus. Lilli half ihm dabei, denn sie war eine moderne Ehefrau, die das Geld verdiente, das die Familie zum Leben brauchte. Das und mehr erfuhren die Kinder im Malatelier von Frau Widmer.
Um’s Geld ging es auch im Workshop, den die Grossen besuchen konnten. Wie viel koste ich? Was ist besser: leasen oder sparen bis ich mir ein Auto leisten kann? Was passiert, wenn der Kredit höher ist als das, was ich abbezahlen kann? Pascal Meier von der Schuldenberatung konfrontierte die Jugendlichen mit unangenehmen aber trotzdem spannenden Fragen rund ums Geldausgeben und Schuldenmachen.
Was heisst es, seiner Zeit voraus zu sein wie Leonardo da Vinci? Und wer war eigentlich Herr Kandinsky? Die angehenden Meister liessen sich von Frau Schumacher Schritt für Schritt dazu anleiten, ihr Traumhaus von Farbe und Form zu bauen und ein abstraktes Bild daraus zu fertigen. Das brachte einen kleinen Künstler auch ins Schwärmen: „Ich kann heute nur noch in schönen Farben malen!“
Ebenfalls stark in die Abstraktion mussten die Sekundarschüler/innen im Workshop Piktogramme gehen. Zusammen mit ihren Kunstlehrern Herr Hächler und Frau Amrein und unter professioneller Anleitung von Frau Wiederkehr versuchten sie ihre Ideen in sprechend einfache und klare Piktogramme umzusetzen. Einige davon werden wir vielleicht bald im Schulhaus bewundern können?!
Die grossen Schüler/innen kamen am Dienstag in den Genuss eines bewegten Ausgleichs durch Frau Widmer und Frau Loepfe, die jeder Gruppe zu einer Sportsequenz verhalfen.
Im Atelier Niki de Saint Phalle von Frau Kern fragten sich die Schüler/innen: Wo wohnte eigentlich die Künstlerin? Niki baute nämlich 25 Jahre an ihrem Haus, das sie „Die Kaiserin“ nannte. 25 Jahre Bauzeit ist so unglaublich wie es sicher ist, dass so ein Haus niemals in Zeiningen stehen könnte, fanden die Kinder.
Die Kinder, die das Tonatelier von Auguste Rodin gewählt hatten, fragten sich beispielsweise: Kann man einen Menschen an seinen Händen erkennen? Sie probierten das zuerst selbst aus, indem sie sich gegenseitig nur ihre Hände zeigten und zu erraten versuchten, wem diese gehörten. Später gestalteten sie mit Ton eine Hand so wie Herr Rodin es auch mehrfach getan hatte. Ihnen zur Seite standen Frau Odink und ihr Team mit grosser Begeisterung.
Im Atelier des Künstlers, der sich Hundertwasser aber auch Dunkelbunt oder Regentag nannte, gingen die Kinder zusammen mit Frau Heyoppe der Frage nach den Linien des Lebens oder des grossen Weges nach. Sie fanden bald die Spirale als eine Lieblingsform ihres Künstlers und bewegten sich mit ihr auf künstlerischer Spurensuche.
Ganz andere Spuren verfolgten die Sekundarschüler/innen, die sich von Michael Hasenfuss und Kollegen der FHNW herausfordern liessen. „Stell dir vor, du stellst dich vor!“ Was wirkt? Wie wirkt was? Mit einem eindrucksvollen Intro, einem Strichmännchen und vielen spielerischen und reflexiven Übungen regten die Theaterleute die Schüler/innen an, ihr Bewusstsein dafür zu schärfen und Vertrauen in ihre Auftrittskompetenz zu entwickeln. Begleitet wurden die Klassen von Herr Lachat bzw. Frau Fuchs.
Um eine Wasserwelt ging es im Atelier von Henri Matisse. Dieser entdeckte, nachdem er lange Jahre gemalt hatte, dass er mit Papiercollagen in die Farben hineinmalen konnte. Vom Beispiel seines Bildes „Polynesien, das Meer“ liessen sich die Kinder unter Anleitung von Frau Merk dazu inspirieren, eigene Wasserwelten zu schöpfen.
Im Atelier von Ursus Wehrli, das Frau Krieg leitete, widmeten sich die Kinder einem Thema, das viele zu Hause gar nicht so schätzen: Die Kunst auf(zu)räumen. Dabei wählten sie Bilder verschiedener Künstler, auch ihr eigenes, später Alltagsgegenstände oder z.B. Buchstabennudeln aus und schufen daraus etwas Neues.
Vincent van Gogh, der so gerne farbig malte, sagte einmal: „Die Nacht ist farbiger als der Tag“. Die Künstler und Künstlerinnen dieses Ateliers, versuchten es ihm gleichzutun und zauberten leuchtende Nachtbilder. Sie erhielten noch eine besondere Dreingabe. Sie wurden nämlich angeleitet von Frau Dupont mit ihrem blauen Hut. Sie war eigens dafür aus Paris angereist, das hörte man übrigens deutlich an ihrer Sprache.
Die Stimme und sprachliche Ausdrucksmittel standen im Workshop, den Herr Bertschin von der FHNW anleitete, ebenfalls im Mittelpunkt. Die Sekundarschüler/innen erfuhren bei ihm einiges über die Wirkung und Präsenz ihrer Sprechstimme.
In Frau Lewickis Picasso-Künstlerstube ging es auch um den Karneval der Tiere. Um Esel, Kuckucke und Elefanten, die alle noch etwas an sich arbeiten mussten, um endlich so grossartig zu werden wie nur einer sein konnte: Der Löwe. Er hinterliess auf die Künstler/innen den grössten Eindruck, so schien es, weil er so faul war. Jedenfalls widmeten ihm viele ihren Druck und gingen dabei tüchtig ans Werk.
Auch gar nicht faul war eine ganz wichtige Gruppe, da stimmen mir sicher alle zu, bei der einige Sekundarschüler/innen freiwillig mitarbeiteten. Diese sorgte unter Anleitung von Frau Sacher, Frau Mösch und Frau Neaves für die Kunst des schönen, stärkenden und wohlschmeckenden Z’Nüni, mit dem sie auch unsere Dependance im Mitteldorf versorgten.
Einer letzten spannenden Frage waren die Schüler/innen der 4. und 5. Klassen in unserer Dependance im Mitteldorf ausgesetzt: Wie schaffe ich es, (k)einen Ohrwurm zu bekommen? Ihnen zur Seite standen Frau Schär mit Frau Massarenti, Frau Streiter und Herr Winkler. Die Schüler/innen übten sehr fleissig und unablässig an ihrer gemeinsamen Auftrittskompetenz für ihr Konzert des Klassenmusizierens. Dies bildete den feierlichen Abschluss am Mittwoch, zu dem sich gross und klein, älter und jünger freudig versammeln konnte!
Am Ende möchte ich all jenen danken, die jetzt nicht genannt wurden und dennoch einen wichtigen Teil, ihren Teil, zum Gelingen der diesjährigen Projekttage beigetragen haben. DANKE.
Silvia Wendel
Literatur aus erster Hand
Am Freitag, 9. März 2012, hatten wir das Vergnügen die Schweizer Jugendbuchautorin Alice Gabathuler persönlich kennen zu lernen. Durch die Vermittlung von Frau Maria Riss, „Zentrum Lesen“ der Fachhochschule Nordwestschweiz, kamen wir in den Genuss von zwei Lesungen.
Nach einer nicht ganz reibungslosen Bahnfahrt aus der Ostschweiz ins Fricktal schaffte es Frau Gabathuler dennoch rechtzeitig in unserer Schule zu sein. Mit ihrer offenen und äusserst sympathischen Art vermochte sie auch weniger lesebegeisterte Schülerinnen und Schüler in ihren Bann zu ziehen. Sie beantwortete viele Fragen und stellte kurz einige ihrer Bücher vor. Die Autorenlesung wurde von Frau Bella mit der Kamera festgehalten.
Wir danken den beiden Damen ganz herzlich für ihren Einsatz und freuen uns schon jetzt auf einen weiteren gemeinsamen Anlass.
(Informationen zur Autorin finden sich im nachstehenden Link www.alicegabathuler.ch)
Für das Oberstufenteam
Peter Lachat
Schüler/innen-Stimmen zur Autorenlesung
Nachdem sie unsere Fragen beantwortet hatte, las sie aus ihrem neuen Buch vor, was mir sehr gefiel. Sie erzählte so ausdrucksvoll, dass man meinen konnte, man sei in einem Film. Y. Oe.
Ich war vom ersten Moment an fasziniert und zutiefst beeindruckt, mit welcher Leichtigkeit, Zielstrebigkeit und Humor sie uns alle sofort mitgerissen hat. Mich hat Frau Gabathuler vom ersten Moment an überzeugt, ich werde ihre Bücher bestimmt lesen. M. M.
Eine wirklich lustige Frau, die es versteht Menschen zu unterhalten. N.H.
Ich hatte keinen Bock auf die Vorlesung, jedoch besser als Unterricht, fand ich. Ich bezahlte meine Caprisonne und verliess den Volg. Hinter mir sagte jemand: „Die mit ihrne Zöpf“. Ab dann hatte ich ein komisches Bild von dieser Frau. Mein späterer Eindruck: komische Frisur, witzigen Dialekt, origineller Charakter. Y.V.
Ich habe jetzt schon ihr Buch über Gamer gekauft. Zum Schluss durften wir unsere Namen in ihr Notizheft schreiben, dass, wenn ihr keine Namen für ihre Geschichten mehr einfallen, sie dort nachschauen kann. P. H.
Die Frau mit der abgefreakten Frisur zeigte ihr wahres Gesicht. N. H.
„Nein, sie waren nicht in einem hochmodernen Gebäude mit den neuesten Computern, sie waren in einer Militäranlage aus dem 2.Weltkrieg.“ Ein Satz, wenn auch nicht wortgetreu, aus der Vorlesung von Alice Gabathuler. I.S.
Wir hatten in der Schule das Buch „Blackout“ gelesen. Es gefiel uns sehr aber wir hatten einige Fragen zum Buch, die wir dann durch den Besuch von Frau Gabathuler beantwortet bekamen.
Die Autorin erzählte, wie sie auf den Beruf gekommen ist, wie sie auf die Geschichten kommt und wir durften unsere Namen in ein Notizheft schreiben, damit sie diese evtl. in einem neuen Buch verwenden kann.
Sie erzählte, wie lange sie für das erste Buch gebraucht hatte, was sehr erstaunlich war. Das, was sie erzählt hatte, war sehr lustig. Sie hatte einige ihrer Bücher vorgestellt.
Wir hoffen, dass solche Autorenlesungen auch weiterhin „gesponsert“ werden, damit sie auch in Zukunft stattfinden können.
Wir haben in der Schule ein Buch gelesen, das heisst „Blackout“.
Am Freitag, den 9.3.12 kam die Autorin Fr. Gabathuler zu uns in die Schule. Es war sehr interessant und sie konnte uns alle Fragen beantworten. Sie hat uns auch ihre Bücher, die sie geschrieben hat, vorgestellt.
Frau Gabathuler hat uns auch verschiedene Textstellen vorgelesen, was wir sehr toll fanden.
Wir finden, dass diese Autorenlesung sehr lustig war, weil die Autorin eine sehr aufgestellte und positiv eingestellte Frau ist.
Die Autorenlesung war sehr amüsant. Es war interessant, die Autorin persönlich kennen zu lernen. Wir haben viele lustige und spannende Dinge über sie erfahren. Es war toll, das Buch nicht nur zu lesen, sondern auch zu erfahren, wie es entstanden ist.
Wir durften sehr viele Fragen stellen und bekamen alle ausführlich beantwortet. Toll fanden wir auch, dass sie den Kontakt zu uns aufbauen konnte. Wir fänden es schade, wenn Autorenlesungen in Schulen nicht mehr möglich wären, da es eine tolle Erfahrung ist.
Wenn man ein Buch in der Klasse liest, dann nimmt es die meisten wunder, wie der Autor oder die Autorin ist, z.B. wie ist er/sie auf den Beruf gekommen? Oder wie findet er/sie es selbst, Autor/in zu sein oder wie lange man für ein Buch braucht usw. Durch die persönliche Begegnung mit dem Autor/der Autorin kann man so einiges über ihn/sie erfahren. Man kann auch die Hintergründe der Bücher hinterfragen und noch vieles mehr.
Die Autorin A. Gabathuler stellte viele ihrer Bücher kurz inhaltlich vor und las auch einige Textstellen aus einem von uns gewählten Buch vor.
Frau Gabathuler ist eine sehr aufgestellte, witzige und sympathische Person. Auf uns wirkte sie sehr lustig, besonders ihre Frisur. ( =D )
Jetzt möchten wir noch mehr Bücher von ihr lesen.
Ladina, Jenny, Nathalie
Die Autorin ist eine energiegeladene und aufgestellte Frau. Die Bücher sind ziemlich interessant und sehr glaubwürdig. Es könnten auch echte Geschichten sein. Wir finden, dass Frau Gabathuler die Lesung gut gestaltete. Es war nicht langweilig und sie war offen für Fragen. Die zwei Lektionen waren sehr interessant, lustig und lehrreich.
Ramon, Robin, Gabriel, Marco
Sie hat sehr viel erzählt und ihre Bücher vorgestellt. Aus einem hat sie vorgelesen. Wir würden gerne noch ein weiteres Buch von ihr lesen.
Tobias R., Tobias S., Yannik, Dario
Frau Gabathuler war sehr nett, witzig und aufgestellt. Wir fanden die Bücher, die sie uns vorstellte, sehr ansprechend. Aber es ist schade, dass sie so viel über ein Buch verraten hat. Deshalb werden wir dieses Buch nicht lesen. Andere Bücher interessieren uns aber, ausser ... und ..., weil sie nicht so gerne lesen.
Céline, Ramona, Larissa, Nadja
«Handliche» Eiskunst
Impressionen aus dem Kunstunterricht auf der Oberstufe
Nach den Eistagen wird die Vergänglichkeit über die fantasievolle Interpretation von Begrüssung – Begreifen – Handhaben obsiegen.
Der Stern der nicht leuchten wollte
Am Tage nach der eindrücklichen Aufführung in der Kirche – 2. Klässler:
«Ich war ein alter Stern
Ich hab die Rolle auswendig können
Ich habe es genissenkönnen.»
«ich war das kind vier.
Am anfang hate ich noch mhüe
aber irgend wan nicht mer.
Am anfang hate ich aber die angst ist irgend wan weggeganen.»
«Ich spielte das Kind 9.
Ich hatte viel spass bei den proben.
Die Aufürung war aufregend aber Schön.»
«Ich bin der Weiser 2 gespielt
Beim Proben Ging esmihr imer anderst manchmahl ist es lustig
manchmahl auch komplitzirt
und bei der Aufführung bin ich
fröhlich gewesen und habe ganz viel
Spas gehabt.»
Adventsfenster
Am 15. Dezember fand die Eröffnung unseres Adventsfensters statt. Unser Anliegen war es etwas Schönes, Wirkungsvolles aber doch Einfaches zu gestalten, das die Erstklass-schüler/innen selber anfertigen konnten. Nach langem Suchen kamen wir auf die Idee mit den runden Transparent-fenstersternen, die wir symmetrisch um zwei runde grosse Zentren anordneten.
Zur feierlichen Umrahmung des Anlasses übten wir ein Sankt Nikolausgedicht und ein peruanisches Lied ein. Bei der letzten Probe, die wir an Ort und Stelle vor dem Fenster realisieren wollten, ging es drunter und drüber. Der Wind wehte heftig und es war sehr kalt. Die Kinder kamen bei jedem Windstoss durcheinander. Am Abend herrschte dann aber wieder die nötige Konzentration und alles klappte gut. Dank der Unterstützung der Eltern gab es zum Abschluss Kuchen und heissen Tee. Debora Lewicki und ich sind nun in die Feinheiten und Gepflogenheiten eines Zeiniger Adventsfensteranlasses eingeweiht. Wir würden es wieder machen!
Mirjam Merk Zamora
Drachenbau
Am Anfang des Schuljahres wird für die neu eintretenden Schüler/innen eine Götti-/Gotte-Klasse aus der Oberstufe bestimmt.
Ziel ist, dass die Erstklässler/innen die «grossen Schüler» kennen lernen. Umgekehrt sollen die Oberstufen-schüler/innen auf die Jüngsten der Schulgemeinschaft aufmerksam gemacht werden.
Das erste Projekt der Klassen P1a und P1b mit den Klassen S3a und S3b war die Herstellung eines Drachens.
Im Vorfeld wurden Zweiergruppen bestimmt, die zusammen zwei Drachen bauen sollten. Nachdem die Klasse P1b ihre fertigen Drachen schon nach Hause nehmen konnten, war es auch für die Klasse P1a am Freitag endlich so weit! Die Göttis und Gottis aus der Oberstufe kamen und bastelten zusammen mit einem Erstklasskind einen Drachen. Die anfängliche Nervosität war schnell verflogen und machte einer arbeitsamen und freundschaftlichen Stimmung Platz. Die Oberstufenschüler/innen haben die Jüngeren gut in die Arbeit miteinbezogen, leiteten sie an Arbeitsschritte selber auszuführen und übernahmen knifflige Passagen.
Die Drachen sind fast fertiggestellt. Nun freuen wir uns auf nächsten Dienstag, damit die Drachen flugbereit werden.
Debora Lewicki
TRIONETTLI – ein originelles Trio
Am vergangenen Donnerstag wusste die Gruppe unsern Schulalltag mit ihrer Darbietung in der Turnhalle Brugglismatt aufzulockern. Während rund einer Stunde verstand es das Trio aus Laufenburg, die Kinder des Kindergartens und der Primarschule - aber auch die Lehrpersonen - mit ihren witzig vorgetragenen Volksliedern zu begeistern. Mit verschiedenen Instrumenten spielte und sang die speziell gekleidete Gruppe auf originelle Art bekannte Melodien und lud die Kinder immer wieder zum Mitmachen ein.
Peter Lachat
Lesenacht 2011

- Lese-Geschichten-Haus für eine Nacht
Die Schule Zeiningen lädt alle Interessierten ein zur Schweizer Erzählnacht „Anderswelten“, mit selbstgeschriebenen Texten der 5.-Klässler/innen:
Freitag, 11.11.2011, Schulhaus Brugglismatt 1.
Türöffnung: 19.00 Uhr.
Die Oberstufe verwöhnt gerne die Besucher/innen mit Kaffee und Kuchen in der Aula.
Hauswirtschaft aktuell
Herbst-Impressionen
zum Thema "Tisch decken"
Im Hauswirtschaftsunterricht haben die Schüler/innen die Aufgabe erhalten, den Tisch zu decken und herbstlich zu dekorieren. Dazu standen farbige Tischsets und Servietten zur Verfügung. Zusätzliches Dekorationsmaterial - Blätter, Nüsse, Kürbisse etc. - brachten die Schüler/innen mit.
Schüler/innen S3a
und Rita Mösch
«Die kleinen Leute von Swabedo» – Musical der Klassen P3a/P3b
Seit den Sommerferien studierten die Kinder der beiden 3. Klassen mit ihren Lehrerinnen das Musical „Die kleinen Leute von Swabedo“ ein. Mit viel Freude und Einsatz spielten die Kinder die Geschichte der kleinen Leute, die sich liebend gerne und zu jeder Zeit Pelzchen schenkten. Doch der griesgrämige Kobold machte ihnen weis, dass, wer schenkt, bald mit leeren Händen dastehen wird. Und sie wurden misstrauisch und begannen ihm zu glauben. Das Pelzchenverschenken wurde gar verboten. Zum Glück widersetzten sich zwei beherzte Swabedodas dem Verbot und begannen wieder weiche, warme Pelzchen zu verschenken- einfach so. Und siehe da! Die Freude kehrte beim kleinen Volk wieder ein.
Erster Schultag
Mit der Geschichte des gelben und blauen Drachen heissen wir die 29 Erstklässler, zusammen mit ihren Eltern, an der Schule Zeiningen herzlich willkommen. Die beiden Klassenlehrpersonen, Debora Lewicki und Mirjam Merk Zamora, haben die Kindergruppen ebenfalls entsprechend in die jeweiligen Drachengruppen eingeteilt.
Damit beginnt die bedeutende Lebens-Aufgabe:
Der durch den Kaiser bestellte Maler sollte auf der kostbarsten Seide den grossen Drachenkampf darstellen. Nach Jahren des Schweigens, längst war die feinste Seide bereit, wurde der Maler vor den Kaiser geführt. Dieser hiess ihn weiter warten. Mit dem Ende der Geduld schickte der Kaiser seine Boten erneut in die Höhle des Malers. Nun sollte er in den Palast kommen und das Wandbild vollenden. Der Maler nahm Pinsel und Farbe und zog einzig zwei Linien, eine gelbe und eine blaue.
Der Kaiser, ausser sich vor Zorn, liess den Maler ins Gefängnis werfen. Am nächsten Tag sollten die Diener des Kaisers die Wohnstätte des Malers aufsuchen. An den Wänden fanden sie unzählige Zeichnungen vor. Die ersten waren feinst-ziselierte, detailgetreuste Abbildungen. Zunehmend vereinfachten sich die Darstellungen bis hin zu zwei Strichen, die die ganze Kraft der Auseinandersetzung der beiden Drachen, des gelben mit dem blauen, beinhaltete.
Nach dem Bericht an den Kaiser wollte dieser die Entwürfe mit eigenen Augen sehen. Die endlose Reihe der Bilder beeindruckte den Kaiser über alle Massen. Die letzten Formen fassten die ganze Kraft der Drachen; jetzt erkannte der Kaiser das Geheimnis des Malers. Er verstand nun die Macht und Bedeutung der beiden Linien, er befreite den Maler und erkannte, dass er noch nie etwas Schöneres gesehen hatte.
So wünschen wir den neuen Erstklässlern auf ihrem beginnenden Weg durch alle Wege der Wirrungen hin zur Einfachheit und Klarheit alles Gute und grosses Durchhaltevermögen.
Ausstellung der Schülerarbeiten
Zeitgleich mit der ART Basel hat die Schule Zeiningen die Ausstellung der Schülerarbeiten eröffnet.
Dort stellt man sich die Frage «Kann die Kunst die Welt verändern?» – hier fragen wir nach der Bedeutung der Beschäftigung in den künstlerischen Fächern.
Die Schüler/innen vom Kindergarten bis in die Oberstufe sind tätig im Bereich des Bildnerischen Gestaltens, setzen sich im Werkunterricht mit unterschiedlichen Materialien auseinander und üben sich im Textilen Werken in verschiedenen Techniken. Das Produkt wird sichtbar, nicht aber der Prozess. Gerade jener aber regt an, die richtigen Fragen zu stellen, einen Blick über das Fertigstellen einer Arbeit hinaus zu werfen. Unterschiedliche Wahrnehmungen zu entwickeln und die verschiedene Art und Weise, wie wir mit der Welt in Austausch treten, kennen zu lernen – darin liegt der pädagogische Sinn der sogenannten ’Kunstfächer’.
Wenn wir nun – und besser hätte der Name nicht gewählt worden sein – vom Trio ’querbeet’ musikalisch angeregt und beschwingt auf die Reise geschickt werden, die verschieden bestellten ’Klassen-Beete’ zu besuchen, erhalten wir den Eindruck eines reichen Schaffens. Wir gewinnen Einblick in ein Können, welches mit viel Freude und Genuss entwickelt worden ist. Der Weg führt von den sorgfältig gefalteten Lichtern der Kindergarten-Kinder über die Selbstportraits der Erstklässler/innen, den in ihren Elementen eingebetteten Tieren und Pflanzen, Ritterschildern, Keramikformen bis zu dramatischen Umsetzungen von Schiffen auf hoher See, plakativen Ferienwünschen, mit Ausdauer durchgestaltete Holzarbeiten und Bilder in abstrakter Formensprache.
Diese Ausstellung schafft Einblick in die Vielfalt des Schaffens und regt an, über Schönheit und Unzulänglichkeit nachzudenken – Formen, Sprachen, Bilder. Bildet die Ästhetik eben doch auch in der Schule eine Ethik, an der sich die Schüler/innen in der Welt orientieren lernen?
In diesem Sinne ändert sich durch die tätige Auseinandersetzung mit Kunst – oder deren bescheidenen Formen – eben doch, nicht die Welt, doch die Einzelnen, die sich beeindrucken lassen, als Ausübende oder Betrachter.
Balz Wiederkehr
Spielzeugfreier Kindergarten – Schlussbericht
Wenn die Spielsachen in die Ferien verreisen
Gemeinde Zeiningen führte das Projekt Spielzeugfreier Kindergarten durch
Von den Weihnachts- bis zu den Frühlingsferien fand in Zeiningen das Projekt Spielzeugfreier Kindergarten statt. Nach der erfolgreichen Durchführung ziehen die Lehrpersonen Schlüsse für die Weiterarbeit im Unterricht.
Nach den Weihnachtsferien verpackten die Kindergartenkinder die Spielsachen und verstauten sie auf dem Estrich. Vielfältig einsetzbare Gegenstände wie Kisten, Seile, Klämmerli, Tücher, Mobiliar usw. wurden zu Spielsachen umfunktioniert.
Zusätzlich fielen auch alle von der Lehrperson geführten Sequenzen weg. So durften die Kinder beispielsweise selber entscheiden, wann und wo sie Znüni essen möchten.
Diese neu gewonnene Freiheit war nicht nur für die Kinder eine Herausforderung sondern auch für die Lehrpersonen.
Anstelle der führenden Rolle, nahmen die Kindergärtnerinnen eine beobachtende und moderierende Funktion ein.
Diese Veränderung zur offenen Unterrichtsform brachte zu Beginn einige Unruhen. Diese zeigten sich in einer grossen Bewegungsfreude im Spiel sowie in einigen Konflikten.
Häufige Streitpunkte entstanden bei der Materialverteilung, bei der Wahl des Spielpartners oder weil es zu laut war.
Ein Ziel dieses Projektes war das selbstständige Lösen von Problemen. Dies gelang den Kindern mit Hilfe des Rituals mit dem blauen Stuhl.
Tauchten Schwierigkeiten auf, konnte durch ein Kind mittels Läuten der Glocke ins Plenum gerufen werden. Das Kind, welches die Zusammenkunft einberufen hatte, nahm auf dem blauen Stuhl platz und brachte sein Anliegen vor. Gemeinsam wurde dann nach einer Lösung gesucht.
Ziele
Durch dieses Projekt erhalten die Kinder Freiraum und Zeit, um sich selbst zu erfahren, selbst zu bestätigen und Selbstbewusstsein zu entwickeln.
Sie können Möglichkeiten und Grenzen erproben aber auch die Funktion bestimmter Lebenskompetenzen als sinnvoll erleben und weiterentwickeln.
Im Zentrum steht die Förderung dieser Lebenskompetenzen. Ausgebildete Lebenskompetenzen sind wichtige Schutzfaktoren gegen eine mögliche Suchtgefährdung. Deshalb wurde dieses Projekt professionell von der Suchtprävention Aargau begleitet.
Beispiele von Lebenskompetenzen: Umgang mit Gefühlen, Entscheidungsfindung und Handlungskompetenz, Umgang mit Stress und Angst, Widerstand gegen Gruppendruck, Selbstbehauptung und Selbstwahrnehmung, Kommunikation, Frustrationstoleranz, zwischenmenschliche Beziehungen, Problemlösen, kritisches Denken.
Entwicklungen und Erkenntnisse
Nach Beendigung des Projekts blicken die Lehrpersonen auf eine interessante Entwicklung in vielen Bereichen zurück.
Die Kinder haben ihre Bedürfnisse und Interessen besser kennen gelernt und sind nun vermehrt in der Lage eigene Spielideen zu entwickeln.
Anliegen und Gefühle können sie konkreter formulieren und bei Konflikten und Problemen selbstständiger nach Lösungen suchen.
Von den Kindern erforderte es viel Mut, um sich in einer Gruppe ausdrücken und behaupten zu können.
Erfreulich waren die Momente, in denen auch zurückhaltendere Kinder sich geöffnet haben und sich mehr und mehr durchsetzen konnten.
Die Lehrpersonen blicken auf spannende drei Monate zurück und sind dankbar über die wertvollen Erfahrungen und Erkenntnisse. Diese werden sie zukünftig in den Unterricht einfliessen lassen.
Den Kindern soll mehr Zeit für die fantasievolle Entfaltung eigener Ideen ermöglicht werden.
Auch für die geführten Sequenzen hat das Team festgestellt: Weniger ist mehr.
Ebenfalls werden sich die Kindergärtnerinnen in Konfliktsituationen zurückhalten und weniger intervenieren, damit sich die Kinder selber Gedanken zur Lösungsfindung machen.
Diese positiven Erfahrungen haben zur Folge, dass in der Primarstufe über eine Fortsetzung diskutiert wird. Im Kindergarten sind sich die Lehrpersonen einig das Projekt in zwei Jahren zu wiederholen.
Sabine Heyoppe
Salome Kern
Coralie Sacher
Klassenmusizieren

Mit Beginn des Schuljahres 10/11 haben wir mit grosser Begeisterung das Projekt «Klassenmusizieren» gestartet.
Wir freuen uns, dass dank Unterstützung der Gemeinde und von Sponsoren die Musik in der Mittelstufe diese Erweiterung erfahren darf. (Flyer) Wir werden die Entwicklung sorgfältig begleiten und zu einem späteren Zeitpunkt der Öffentlichkeit eine Kostprobe des Könnens der Schüler/innen vorstellen.
- Die Welt der Musik erschliessen: Klassenmusizieren steht nicht in Konkurrenz zum herkömmlichen Unterricht an den Musikschulen, noch soll und kann es ihn ersetzen. Das Ziel ist vielmehr Ergänzung und Hinführung: Indem möglichst viele Kinder im Primarschulalter, unabhängig von sozialem und familiärem Hintergrund aus eigenem Erleben Zugang zur Welt des Musizierens erhalten, werden Neugier und Lust geweckt, die dabei gemachten Erfahrungen durch gründliches Lernen im Individualunterricht an einer Musikschule zu vertiefen.
- Sozialverhalten fördern als Gewaltprophylaxe: Klassenmusizieren fördert soziale Kompetenz und Intelligenz. Das Verhältnis von individueller Entfaltung und Rücksichtnahme aufs Kollektiv, Aufmerksamkeit, Sorgfalt, Wahrnehmung und subtile Körperbeherrschung werden von allem Anfang an spielerisch ausgebildet.
- Das Schulfach «Musik» ernst nehmen: Klassenmusizieren ist idealerweise obligatorischer Teil des normalen Volksschulunterrichts. Es trägt somit bekenntnishaft dem Umstand Rechnung, dass die Musik selbstverständlicher Teil unseres Lebensumfelds ist, auf das die Schule vorbereiten soll.
- Zum Umgang mit Kultur erziehen: Klassenmusizieren nährt das kindliche Grundinteresse an musikalischer Betätigung und lenkt es in gemeinschaftliche Bahnen. Klassenmusizieren ist somit in manchen Aspekten ein Abbild späterer Erfahrungen im Kulturleben und fördert den Publikumsnachwuchs in mannigfaltigen stilistischen Bereichen.
- Kollektive Erfolgserlebnisse vermitteln: Klassenmusizieren lässt durch gemeinsames Üben und Auftreten ein positives Gruppengefühl entstehen. Erfolgreiche Konzerte tragen wesentlich zum gesteigerten Selbstbewusstsein der Kinder einerseits und zum positiven Image der Institution Schule andererseits bei.
Deutlich muss jedoch festgehalten werden: Klassenmusizieren ist nicht dazu geeignet, allfällige politische Sparbefehle an die musikalische Ausbildung auf bequeme Weise einzulösen. Klassenmusizieren ist nicht ein kollektiver und daher billigerer Ersatz für den gründlichen Einzelunterricht. Klassenmusizieren ist also nicht ein sekundärer «Nachzügler» im bestehenden Bildungsangebot, sondern geht direkt an die Wurzeln: Es richtet sich an die Basis im besten Sinne, an die Grundlagen kindlicher Entwicklungsbedürfnisse. Klassenmusizieren will also nicht neue singuläre Heilsrezepte versprechen, sondern ist zentral eingebunden in die innovative musikpädagogische Dynamik der Gegenwart. Klassenmusizieren ist ein Gebot der Stunde!
Klassenmusizieren will auch keine ideologiebelastete Bewegung in die Welt setzen, es will nicht die Welt verändern durch ein neues flächendeckendes «Musikantentum». Aber es will entschieden einer gesellschaftlichen Segmentierung und Sprachlosigkeit im frühen Schulalter entgegen wirken und damit Integration fördern.
Klassenmusizieren will also letztlich nichts weiter als den bestehenden Unterricht um eine erprobte Methode mit Inhalten ergänzen, deren Bedarf nachgewiesen und offenkundig ist. Es geht somit schliesslich darum, ein Grundrecht der Kinder einlösen: aktiv teilzunehmen an einer Welt, in der Musik zu einer zentralen globalen Sprache geworden ist.
Bezirksanzeiger vom 25. November 2010

- Zeichnungen der Klasse P4
Schulkultur
Projekt
Sozialkompetenz - eine Wahrnehmungsschulung
Ab diesem Schuljahr wird mit der Einführung der neuen Promotionsverordnung die Sozialkompetenz der Schülerinnen und Schüler bewertet werden. Die Schule Zeiningen will auf der Basis einer gemeinsamen Grundhaltung die Kinder und Jugendlichen darin unterstützen. So möchten wir das Sozialverhalten bewusster erfahrbar machen, es schulen und auch positiv verändern. Durch eine Erhöhung der Sozialkompetenz aller sollen das Schulhausklima und die Lernatmosphäre verbessert werden.
Deshalb starteten wir das Jahresprojekt «Sozialkompetenz – eine Wahrnehmungsschulung».
Alle zwei Wochen wird ein neues Thema als „Motto“ ins Zentrum der Wahrnehmung gerückt. Daran können die eigenen Verhaltensmuster und Haltungen erkannt, reflektiert, erprobt und verbessert werden.
Freude am Erforschen von Auswirkungen des eigenen Verhaltens soll die Grundlage sein. Es geht also nicht darum, das individuelle Verhalten der Schülerinnen und Schüler zu korrigieren oder zu bestrafen. Das eigene und das fremde Verhalten sollen gespiegelt werden. Wir versprechen uns davon einander besser verstehen zu lernen.
Sozialkompetenz braucht ein Beziehungsfeld, in dem sozial gelernt werden kann. Eine geschärfte Wahrnehmung und die Verbesserung der Reflexionsfähigkeit des Einzelnen – sowie Erwartungen an das Verhalten der andern – steuern unsichtbar und sanft, aber wirksam, das Sozialverhalten aller im Schulalltag.
Schulhauskultur ist nur unter Mitwirkung aller Beteiligten möglich. Daher bitten wir auch Sie als Eltern sich aktiv zu beteiligen, indem Sie Ihr Kind unterstützen, das eigene Verhalten zu reflektieren.
Folgende Themen wurden im Projekt von den Schüler/innen und Lehrpersonen bearbeitet:
Motto 1: aufräumen
Motto 2: fair sein
Motto 3: grüssen
Motto 4: bitte – danke
Motto 5: einander zuhören
Motto 6: einander helfen
Motto 7: aufmerksam sein



































































































